Spargel mit Sauce Hollandaise
HERZHAFTES

SPARGEL MIT SAUCE HOLLANDAISE

Sauce Hollandaise ist eine der Grundsaucen der klassischen französischen Küche und der fast wichtigste Bestandteil, wenn ich bei uns Spargel koche. Früher habe ich sie, wie meine Eltern, mit Eiern und Butter hergestellt. Heute weiß ich zum Glück, dass es auch ohne tierische Produkte geht. Genauso lecker und gesünder.

Die wichtigsten Komponenten für meine Sauce Hollandaise sind dabei ein gutes Nussmus und Hefeflocken. Als ich die Soße zum ersten Mal gemacht habe, war ich wirklich überrascht, wie einfach und schnell eine vegane cremige Soße gezaubert werden kann! Seitdem verwende ich die Basis der Sauce Hollandaise auch oft für andere Gerichte mit unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen.

Spargel ist sowieso nicht zu Unrecht das am häufigsten angebaute Freilandgemüse in Deutschland, finde ich. Immer wenn die Spargelzeit von April bis Juni läuft, freue ich mich unheimlich viele alte und neue Kreationen mit dem weißen und grünen Gemüse zuzubereiten. Ganz besonders Spargel Pfannkuchen, weshalb ich Dir das Rezept nicht vorenthalten möchte. :)

Einblicke in die Zubereitung bekommst Du im Video.

Guten Appetit! <3

 

Spargel mit Sauce Hollandaise | Zubereitung & Zutaten

 

Und hier das Rezept zum ausdrucken:

 

SPARGEL MIT SAUCE HOLLANDAISE
Zubereitungszeit
30 Min.
 
Gericht: Hauptgericht
Portionen: 2 Personen
Das brauchst Du
Für den Spargel
  • 1 kg weißer Spargel
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Xylit oder Haushaltszucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 TL Öl
Für die Pfannkuchen
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL geschrotete Leinsamen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Prise Salz & Pfeffer
  • 400 ml Pflanzenmilch (Hafer oder Soja)
  • 1-2 EL (Raps-) Öl
  • 1 Handvoll Petersilie
Für die Sauce Hollandaise
  • 4 TL Mandel- oder Cashewmus
  • 2 TL Senf
  • 3 TL Hefeflocken
  • 2 TL Zitronensaft
  • 3-5 EL Gemüsebrühe
  • 1 TL Estragon
  • 1 TL Oregano
So geht's
  1. Den Spargel vor dem Kochen waschen und schälen. Dazu die Stangen mit einem Spargelschäler oder alternativ mit einem Sparschäler direkt ab unterhalb des Kopfes ordentlich schälen und die holzigen Enden (ca. 2 cm) entfernen.

  2. Für die Pfannkuchen das Mehl, das Backpulver, die geschroteten Leinsamen, Kurkuma, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen. Die Pflanzenmilch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Schließlich die Petersilie hacken und unter den Teig geben.

  3. Für den Spargel das Salz, den Zucker, den Zitronensaft und das Öl mit ausreichend Wasser in einen großen Topf geben und zum kochen bringen. Die langen Stangen nun hineinlegen und bei reduzierter Hitze 12-15 Minuten ziehen lassen. Ich beschwere sie immer gerne mit zwei großen Schöpfkellen, damit sie unter Wasser bleiben und gleichmäßig gar werden. Wenn Du keine zur Hand hast, kannst Du den Spargel auch so hineinlegen und immer mal wieder vorsichtig umrühren.

  4. Während der Spargel kocht, können die Pfannkuchen in einer Pfanne mit dem (Raps-) Öl von beiden Seiten braun gebacken werden.

  5. Für die Sauce Hollandaise das Nussmus, den Senf, die Hefeflocken und den Zitronensaft in eine kleine Schüssel geben und mit der Gemüsebrühe zu einer glatten Soße verrühren. Diese sollte nicht zu fest und nicht zu flüssig werden. Als Gemüsebrühe nutze ich gerne einen halben Teelöffel Gemüsebrühenpulver aufgelöst in einigen Esslöffeln lauwarmem Wasser. Wenn eine cremige Soße entstanden ist noch mit Estragon, Oregano und ggf. etwas Salz würzen.

  6. Zum Schluss jeweils einen Pfannkuchen auf den Teller geben, die Hälfte des Spargels darauflegen und sowohl etwas Sauce Hollandaise auf den Spargel als auch auf den zugeklappten Pfannkuchen geben.

 

Hefeflocken werden übrigens aus wilden Hefen, für das menschliche Auge unsichtbare, pflanzliche Kleinlebewesen hergestellt. Sie zählen zu den Pilzen und werden schon lange für die Herstellung von Bieren, Weinen oder zum Backen verwendet. Hefeflocken haben viele wertvolle Inhaltsstoffe: Sie sind reich an Vitamin B1, B2, B5, B6 und Folsäure. Außerdem enthalten sie viel Eiweiß in Form von leicht verwertbaren Aminosäuren.

Das Fett im Nussmus für die Sauce Hollandaise liefert zudem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die positive Eigenschaften haben. Ebenso enthalten Nüsse Mineralstoffe und Vitamine sowie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor.

 

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